Phew, was ne Woche. Ich bin tot. Zu viel Party, aber Mensch, man hat hoffentlich nur einmal im Leben Abschluss. Innerhalb von 36 Stunden vielleicht 5 davon geschlafen. Mit Mehl in den Haaren und Stempeln im Gesicht nach Hause gehn und ins Bett fallen. Kleine Erstklässler nass machen. Im Club mit Edding vollgeschrieben werden. Um halb 5 Morgens durch nen Wald laufen mit einer gefundenen Baustellenlampe. So viel trinken wie noch selten und trotzdem nicht besoffen sein. In der Schule Zähne putzen und die Augenringe mit der Sonnenbrille kaschieren. Mit der Klasse im Biergarten sitzen und die letzten Tage geniessen. Jeden zweiten Menschen im Club kennen und von wildfremden Leuten Komplimente für meine Gretchen-Rolle kriegen. Das Zeugnis in Empfang nehmen.
Es ist ein seltsames Gefühl, nie mehr so richtig Schule zu haben. Prüfungen und dann fertig. Ein Lebensabschnitt geht zu Ende, die Wege aller trennen sich, man kann nicht mehr einfach so spontan zusammen mittagessen gehen oder nach der Schule in den Park liegen. Jeder baut sich ein eigenes Leben auf, zieht aus, übernimmt Verantwortung, verwirklicht seine Träume.
Jetzt, nachdem Schlaf nachgeholt ist heisst es aber: Lernen, lernen und nochmals lernen. Die schriftlichen Prüfungen stehen an, am Montag fängt die Hölle an, vier Stunden Folter und das fünf Tage in Folge.
Wir werden jetzt erwachsen, werden noch viel mehr neue Leute kennen lernen und werden noch mehr auf uns selbst gestellt sein.
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