Sonntag, 29. April 2012

Hab mich jetzt doch für eine Schrift entschieden, konnte nicht schlafen und wollte den alten Header einfach weg haben. Und alles sonst ist auch neu, hurra.

Typisch, anstatt brav zu lernen und noch die restlichen Bücher fertig zu lesen mache ich einfach alles andere, weil das natürlich viiiel wichtiger ist. Ich räum sogar mein Zimmer auf. Mein Gott.

Schriften

Ein Bisschen fühle ich mich wieder wie 13, weil ich wieder anfange, mit GIMP einige Sachen auszuprobieren. Jetzt hab ich mir zusätzliche Schriften heruntergeladen (gibt es überall und tausend verschiedene im Internet), um damit einen neuen Header zu gestalten. Der jetzige gefällt mir nicht mehr.

Die Schriften haben teilweise etwas merkwürdige Namen, eine heisst "twelve weeks pregnant" und eine andere "zombie checklist". Ich habe alle neuen mal ausprobiert und nebeneinander aufgelistet.

Welche findet ihr am besten/schönsten für den Schriftzug?



klar, geeignet sind sicher nicht alle Schriften, z.B die Powerpuff-girls-Schrift hab ich mehr aus Spass 
genommen. Aber da viele sich ähnlich sehen, brauche ich noch Entscheidungshilfe.
Ich kann auch Auskunft über Schriften-Namen geben, falls Interesse besteht.

Und jetzt geh ich schlafen, ich hasse es, wenn ich wo anders übernachte und dann morgens früh aufstehen muss.

Donnerstag, 26. April 2012

Hommage à

Wir hatten für unser Abschlussprojekt in Kunst genau zwei Vorgaben: erstens, das Projekt muss eine Hommage an einen bekannten Künstler sein, also muss von ihm inspiriert, interpretiert oder sonstwie beeinflusst sein.

 Zweitens, es muss etwas mit Licht zu tun haben. Meine Arbeit bezog sich auf Pippilotti Rist, die schweizer Videokünstlerin. Es sind per Photoshop bearbeitete (ja, für so Programme hat die Schule dann wieder Geld) übereinandergelegte Fotos von verschiedenen Dingen.

Gedacht ist es eigentlich als Projektion in einem leeren, grossen weissen Raum, in dem leise Musik läuft. Ich dachte da so an Smashing Pumpinks oder so. Also denkt euch die Fotos in etwas grösser, dann sieht man auch die Details viel besser.
Und noch ein Tipp: Es lohnt sich, etwas länger auf ein Bild zu gucken, vorher sieht man gar nicht alle Kleinigkeiten.




Auf dem ersten Bild erkennt ihr meine Katze (das Foto, dass ich letztes Mal gepostet hab)

ich wollte eigentlich so eine Art Fantasiewelt erschaffen, oder wie es ein Kollege ausgedrückt hat: "Das sieht aus wie ein Trip" , ich hoff jetzt mal dass das auch so rüberkommt.


                      
                            Und jetzt noch bitte das dazu hören und dann davonfliegen.

Dienstag, 24. April 2012

meow

Mein Tierchen. Die anhänglichste Katze der Welt. Und wohl auch die einzige, die sich gern am Bauch kraulen lässt.

Nicht ganz so süss wie Babykätzchen und rosa Einhörner, aber sie gibt warm und kuschelt gern, was will man mehr?

Freitag, 20. April 2012

doomsday playlist

Ich mag Lieder, die nach Weltuntergang klingen.
Wenn man die Augen schliesst und man vor sich sieht wie alles in sich zusammenfällt. Nicht dass ich wollte dass die Welt untergeht, aber falls doch, möchte ich doch den passenden Soundtrack dazu haben.

Darum hier meine Top 5 Weltuntergangslieder

5. Florence and The Machine - Heavy in your arms



4. The Smashing Pumpkins - The beginning is the end is the beginning
3. Soap and Skin - Thanatos



2. Muse - Apocalypse please



1. Deerhunter - Twilight at carbon lake

Donnerstag, 12. April 2012

verbaler Durchfall

Mein Kopf platzt. Die Schädeldecke sprengt auf und mein Hirn verteilt sich auf dem Holzboden.
Ich will nicht mehr. Kann die Erde sich nicht langsamer drehen bitte?
Ich will noch nicht fertig sein, will nicht in die grosse weite Welt hinausgeschickt werden.
Gibt es nicht irgendwo einen Rockzipfel, wo ich mich festhalten kann? Es ist immer dieses "whö ich muss weg von hier und in die Welt hinaus" und dann auf der anderen Seite das "aaah ich will für immer und ewig in meinem sicheren Nest leben und mich um nichts kümmern müssen"
Bläääääärghhh, ich kotze der Welt diese Worte vor die Füsse, sie intressiert sich bloss nicht dafür.
Alleinsein tut mir nicht gut, dann kommt die Angst wieder, dieses Biest.
Lähmt alles und höhlt von innen aus, sprengt mein Hirn aus dem Kopf und meinen Brustkasten.


                                         "Something makes me hate everything"


Nein, ich erwarte nicht, dass es jemanden interessiert. Es tut einfach gut, es loszuwerden.

Sonntag, 8. April 2012

die Leiden des jungen Werther



"Wir Menschen beklagen uns oft, fing ich an, dass der guten Tage so wenig sind und der schlimmen so viel, und wie mich dünkt, meist mit Unrecht. Wenn wir immer ein offenes Herz hätten, das Gute zu geniessen..., wir würden alsdann auch Kraft genug haben, das Übel zu tragen, wenn es kommt."


"Wir sehen glückliche Menschen, die wir nicht glücklich machen, und das ist unerträglich."


"Ich werde sie sehen! ...Und da habe ich für den ganzen Tag keinen Wunsch weiter."


"Alles in der Welt läuft doch auf eine Lumperei hinaus, und ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaft,... ist, sich um Geld oder  Ehre oder sonst was abarbeitet, ist immer ein Tor."


"Noch nie war ich glücklicher, noch nie war meine Empfindung an der Natur... voller und inniger, und doch- Ich weiss nicht, wie ich mich ausdrücken soll, meine vorstellende Kraft ist so schwach, alles schwimmt und schwankt so vor meiner Seele, dass ich keinen Umriss packen kann;"


"Ich beisse die Zähne aufeinander und spotte über mein Elend, und spottete derer doppelt und dreifach, die sagen könnten, ich sollte mich resignieren und weil es nun einmal nicht anders sein könnte."


"..denn kein Argument bringt mich so aus der Fassung, als wenn einer mit einem unbedeutenden Gemeinspruche angezogen kommt, wenn ich aus ganzem Herzen rede."


"Musste denn das so sein, dass das, was des Menschen Glückseligkeit macht, wieder die Quelle seines Elendes würde'"


"meine tätigen Kräfte sind zu einer unruhigen Lässigkeit verstimmt, ich kann nicht müssig sein und kann doch auch nichts tun. Ich habe keine Vorstellungskraft, kein Gefühl an der Natur und die Bücher ekeln mich an. Wenn wir uns selbst fehlen, fehlt uns doch alles."


"Wilhelm, ich weiss oft nicht, ob ich auf der Welt bin! Und, -wenn nicht manchmal die Wehmut das Übergewicht nimmt, ...-so muss ich fort, muss hinaus! und schweife dann weit im Feld umher... Da wird mir's etwas besser! Etwas!"


"Wir fühlen so oft, dass uns manches mangelt, und eben was uns fehlt, scheint uns oft ein anderer zu besitzen,"

Mit dem Buch bin ich erst zur Hälfte durch, aber ich fühle mich irgendwie verbunden zu diesem Kerl. Als wären wir verwandt. Wie kann so ein altes Buch genau das ausdrücken, was wir heute empfinden? Ein Beweis dafür, dass die Menschheit sich in all den Jahren weniger entwickelt hat als wir immer glauben.
Und ja, es ist anstrengend zu lesen, aber es ist es wert.
So, jetzt hab ich mich grade als Nerd geoutet.