Manchmal, manchmal hasse ich einfach alle Menschen.
Die, die mir den Weg versperren oder durch ihr unendlich langes Tempo und unendlich grosse Ausbreitung mein Fortbewegen behindern.
Die, die Leggins immer noch als Hosen betrachten und unter einem kurzen T-Shirt der Welt ihren Arsch präsentieren.
Die, die mich morgens früh zulabern und die, die den ganzen Tag sinnlosen Mist schwafeln.
Die, die mich nicht beachten, wenn ich dann doch mal reden will.
Menschen, die die Mikrowelle für sich alleine beanspruchen, obwohl hinter ihnen noch gefühlte fünf Millionen andere stehen.
Die, die im Zug ihre Tasche auf den Sitz neben sich stellen und auch bei Überfüllung keine Anstalten machen, sie wegzunehmen.
Perfektionisten.
Die, welche behaupten sie könnten nichts und nachher doch die beste Note der Klasse schreiben.
Leute mit iPhone.
Alle Weltverbesserer, Politiker, Occupy-Wallstreet-Aktivisten und sonstige, die ihre guten Taten so laut wie möglich in die Welt hinausschreien müssen.
Mütter, die wieder mal überhaupt nichts kapieren und dann auch noch Anschuldigungen machen.
Und überhaupt und sowieso und alle, die in keine dieser Kategorien fallen.
Und am allermeisten hasse ich mich selbst, dafür, dass ich mich über so Kleinigkeiten aufrege.
Nächste Woche ist der ganze Mist hoffentlich endlich vorbei.
Dieser Text könnte sowas von absolut von mir stammen. Ausser das mit den Iphones (hab selbst eins, hoffe du hasst mich jetzt nicht ;) )
AntwortenLöschenAber alles andere regt mich auch immer auf, ich meine diese Welt ist einfach mit Egoismus. Ich sage nicht ich bin perfekt, oder gar besser. Aber müssen diese Menschen immer nur an sich denken? Und ja immer sind sie die Guten, und sie sind die, die Hilfe brauchen, und ihre Kinder sind die Besten, oder was auch immer.
Du musst dich nicht selbst hassen, weil du dich ab sowas aufregst, denn wenn du es nicht tun würdest, wärst du einer von ihnen, und das wäre um längen schlimmer ;)
Manchmal muss man den Misanthropen in sich einfach ausleben. ;)
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